MOFO.FOBEL - die MObile FOrschungsstation mit dem FOrschungsBEuteL


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Partizipatives künstlerisches Arbeiten im öffentlichen Raum
- positioniert zwischen (Kunst)Produktion und (Kunst)Vermittlung

Installation/ Rathausgalerie München, Oktober 2011

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Eindrücke kreuz und quer von unterwegs:
Eine - geordnete - Publikation ist in Vorbereitung.

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Bildnachweis: Alescha Birkenholz, im Auftrag des Kulturreferates München

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MOFO.FOBEL und Laborstation für München
Die MObile-FOrschungs-Station mit FOrschungsBEuteL

Partizipatives künstlerisches Arbeiten im öffentlichen Raum
- positioniert zwischen (Kunst)Produktion und (Kunst)Vermittlung

Ich stelle mir eine gelungene künstlerische Arbeit so vor, dass man ihr nicht erst begegnen darf, wenn sie „fertig“ ist. Das ist mir zu einseitig. Es sollte möglich sein, der Kunst als Kunst im Prozess entgegen zu kommen – auch im öffentlichen Raum. Die Rolle des Betrachtenden verändert sich dabei: Vom ansonsten statischen Beobachter zu Teilhabe und einer Postition mit Entscheidungsbefugnissen – zumindest für einen Teil der Arbeit. Dass man dazu seinen Körper aktiv nutzen, sich bewegen muss, Sprache, Geist, Mut und auch seine Sinne benötigt, um in Kontakt zu treten und Kommunikation zu realisieren, ist die natürliche Voraussetzung. Aber hinterher wirst du dir nicht die Frage stellen „Was habe ich gesehen?“. Sondern du wirst bemerken „Ich habe etwas gespürt, erfahren, es hat mich - und auch das Werk – (fort)bewegt.

Die Aneignung des Öffentlichen - Die MOFO und die FOBEL
Innerhalb dem öffentlichen Leben in der Stadt bietet sich nur bedingt Gelegenheit für eine sinnliche und experimentelle Raum- und Weltaneignung. Mit der MOFO.FOBEL versucht Karin Bergdolt, stadtplanerische, wirtschaftliche, sowie soziale Grenzen und Regeln zu überwinden, einen Perspektivenwechsel zu ermöglichen. Die MObile FOrschungsstation mit dem FOrschungsBEuteL - in Zusammenarbeit mit Kindern und Jugendlichen entwickelt und eingesetzt - ist Skulptur und doch bewegliches, nutzbares Element. So werden mit künstlerischen Mitteln die Bedingungen des öffentlichen Stadtraums erkundet und an die zugehörige Laborstation - einer Installation aus Fotografien, Video, Zeichnungen, Fundstücken, Kommentaren und möglichen Dialogen - in der Rathausgalerie übergeben.

Ein Kunstprojekt, das eine veränderte Sichtweise auf den Lebensraum Stadt teilhabend und dabei direkt, sinnlich und eigenverantwortlich thematisiert.

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Einblick in die erste Bauphase, August 2011, Bewohnertreff Arnulfpark, München




Mehr Information unter
Kunstwerk Stadt

In Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat der Stadt München/ Kunst im öffentlichen Raum,
ORTLIEB Sportartikel, Spielhaus Sophienstraße, KJR München-Stadt und Freilauf, Erlangen